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Montag, 09.03.2026 - 17. Fastentag
Zu
Passah, das dieses Jahr mit Ostern zusammenfällt, essen jüdische Familien
bittere Kräuter, um sich an die Bitterkeit ihrer Sklaverei in Ägypten zu
erinnern.
Bitterkeit ist ein Gefühl, das wir alle kennen, doch wenn ich spüre, wie sie sich in meinem Magen zu Säure verwandelt, oder wenn ich diesen schrecklichen Geschmack im Mund habe, weil mich etwas oder jemand beunruhigt, denke ich nicht immer daran, dass dies einen symbolischen Wert haben könnte, der mich daran erinnert, dass ich niemals von Gott getrennt bin.
Gott als ich drückt sich nicht als getrennte Gefühle oder Gedanken aus, sondern als Ganzheit. Im Licht des Gottesbewusstseins lasse ich kritische Urteile über meine Gefühle und Gedanken los.
Ich sage sanft zu mir selbst: Bitterkeit, da bist du ja. Ich werde dich nicht länger wegstoßen oder leugnen. Ich bin eine Schöpfung Gottes, geschaffen nach dem Bild und Gleichnis Gottes. Ich beanspruche das Lernen und Wachsen in meiner Erfahrung.
Ich mag immer eine Bandbreite an Emotionen empfinden, aber ich bin in jeder Erfahrung eins mit Gott.
Ich versichere euch:
Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder,
kommt ihr ganz sicher
nicht in Gottes himmlisches Reich.
–Matthäus 18,3