Karwoche

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28. März 2021 

Palm-Sonntag

Sechstes lebendiges Wort:

Vollendung

Von Rev. Mark Anthony Lord


Es ist vollbracht. – Johannes 19,30

Die Vollkommenheit der geistigen Gesetze des Universums wird uns in den letzten Worten von Jesus enthüllt. Wenn wir spirituell, mental, emotional und physisch völlig verbunden sind, dann können wir Berge versetzen. Der Haken, um es mal so zu sagen, ist, dass wir selber „fertig“ sein müssen mit dem, was wir ans Kreuz gehängt haben …

Der Heilige Geist liebt uns bedingungslos und wartet geduldig auf unsere Bereitschaft, frei zu sein. Also obliegt es uns, bewusst den Punkt zu erreichen, an dem unsere Arbeit am Kreuz vollbracht ist. Das ist die Arbeit und der Lohn des sechsten lebendigen Worts, Vollendung, das die Gelegenheit schafft, das, was getan ist, auch als getan zu bezeichnen – auf jeder Ebene unseres Seins.

Hier ist die geistige Wahrheit, was die Vollendung betrifft. Das, was du ans Kreuz gehängt hast, damit es „ausgekreuzt“ wird, ist absolut erledigt. Unsere Gebete sind beantwortet. In Gott gibt es keinen Raum und keine Zeit; es gibt nur das Jetzt, erinnerst du dich? Daher sind deine Gebete im Geist Gottes jetzt erfüllt – unterschrieben, gesiegelt und zugestellt –, und das, was du ausgekreuzt hast, ist erledigt …

Unser Weg nach Hause – unsere Auferstehung – ist gewiss. Wenn wir daher wissen, dass das, was wir auskreuzen, vollbracht ist, und wenn uns zugesichert ist, dass das Gebet beantwortet ist, warum gehen wir nicht mit unserem Leben in Zuversicht weiter? Warum lassen wir uns immer noch reizen, anstatt uns in Freiheit zu setzen und es sein zu lassen?

Sagen wir, du hast einen Garten, und du hast all das alte Unkraut und die Überwucherung weggeräumt. Der Boden ist bestellt worden und du hast neue Samen ausgebracht, die einen wunderschönen Garten hervorbringen werden, der zum Bersten voll ist von Gutem. Du bewässerst diesen Garten und pflegst ihn liebevoll. Du siehst die neuen Pflanzen durch die Erde brechen und sich nach der Sonne strecken. Ungefähr einen Monat später siehst du, wie hier und da ein paar Unkräuter wieder austreiben. Dir wird klar, dass es lediglich ein paar kleine nachgewachsene Triebe sind, die da aus dem Boden kommen – nichts Schlimmes passiert – und jätest einfach nochmal, damit noch größeres Pflanzenwachstum folgen kann …

Wenn es darum geht, etwas zu streichen, was uns nicht länger dienlich ist, neigen wir zur Panik, wenn sich eine „nachgewachsene“ Idee oder Erfahrung einstellt. „O mein Gott!“, rufen wir aus. „Ich dachte, damit wäre ich fertig!“
Heute bist du dir der Muster bewusst, und du hast die Wahl. Selbst wenn es genau wie die alte Geschichte aussieht, riecht und sich anfühlt, nenn es „nachgewachsen“, nenn dieses alte Spiel abgeschlossen und bekräftige dein Gutes – der alten Geschichte direkt ins Gesicht. Bejahe dein Gutes kraftvoll und mit Überzeugung. Wage es, dich zu weigern, dich abzufinden und dich damit einzurichten.

Weigere dich, den geringeren Gedanken irgendwelche Substanz zu verleihen, und weigere dich, dich als Opfer anzusehen. Sage nein dazu zu glauben, du wärest irgendetwas anderes als die volle Herrlichkeit Gottes und die Erfüllung des neuen Du.

Auszug aus The Seven Living Words (Accelerator Books, 2008)


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