Fastenzeit

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29. Fastentag

Montag, 22. März 2021


Ich lasse Wut los.

Wut kann ein geistiges Geschenk oder eine geistige Wunde sein. Wie wir darauf reagieren, dass sie da ist, erzeugt ein Leben des Friedens oder ein Leben des Unfriedens.

Wut lässt uns wissen, dass etwas verkehrt ist, entweder in unserem Bewusstsein oder in unserer Außenwelt. Sie zur Kenntnis zu nehmen, ist gesund – daran festzuhalten nicht.

Sie ist eine Wunde, wenn wir uns von ihr beherrschen lassen und aus unserem Schmerz heraus reagieren, sei er nun echt oder eingebildet. Wir schlagen um uns, wir geben anderen die Schuld, wir sind aufgebracht. Wir sind taub für das, was sie uns sagt.

Was für eine Erwartung oder welches Bedürfnis ist nicht erfüllt worden? Ist Wut eine gewohnheitsmäßige Reaktion? Liegt eine Ungerechtigkeit vor? Wut kann ein geistiges Geschenk sein, wenn wir bereit sind, ihre Botschaft aufzudecken und zu heilen, was immer da enthüllt wird.

Wir nehmen unsere Fragen mit in die Meditation und ins Gebet und lassen zu, dass Gottes Führung eine Antwort und ein Handeln anleitet, das in Liebe und Mitgefühl für alle gründet.

Wir nehmen unsere Wut zur Kenntnis, und wir lassen sie zu unserem größeren Guten los.

Weg also mit aller Verbitterung, mit Aufbrausen, Zorn und jeder Art von Beleidigung! Schreit einander nicht an! Legt jede feindselige Gesinnung ab! Seid freundlich und hilfsbereit zueinander und vergebt euch gegenseitig, was ihr einander angetan habt, so wie Gott euch durch Christus vergeben hat, was ihr ihm angetan habt. – Epheser 4,31 f.

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