Fastenzeit

Linie 4 so

26. Fastentag

Donnerstag, 18. März 2021


Ich übe mich neu in Widerstandslosigkeit.

Die Straße zu innerem Frieden und persönlichem Wohlbefinden ist gepflastert mit den Steinen der Widerstandslosigkeit. Täglich begegnen wir Menschen und Situationen, die wir unangenehm finden. Zu solchen Zeiten ist es gut, Widerstandslosigkeit zu üben.

Widerstandslosigkeit ist die spirituelle Praxis, unser Bewusstsein und unser Herz über der Unstimmigkeit zu halten. Wir sind auf einer höheren Ebene einverstanden. Widerstandslosigkeit erkennt kein sogenanntes Böses an oder erklärt sich damit einverstanden – stattdessen hebt sie die Person oder die Situation, die wir als unangenehm oder schlecht betrachtet haben könnten. Jede Person, jede Situation oder jeder Zustand hat im Kern einen göttlichen Funken. Widerstandslosigkeit facht den göttlichen Funken zu einer Flamme des Friedens und des Wohlbefindens an.

Das Gebot, „die andere Wange hinzuhalten“, verlangt von uns nicht, in der Gegenwart des Schlechten zu bleiben. Es fordert von uns, uns davon abzuwenden. Das ist die spirituelle Praxis der Widerstandslosigkeit. In ihrer höchsten Form erhöht sie unser Sehvermögen, sodass wir die Schönheit und Wahrheit in jedem Menschen, in jeder Situation und in jedem Zustand sehen können.

Wir üben Widerstandslosigkeit, wenn wir Bewusstsein und Herz über jedwedem Konflikt halten. Jeder liebevolle Gedanke und jedes sanfte Wort ist ein Pflasterstein auf dem Weg der Widerstandslosigkeit.


Einige dich mit deinem Gläubiger rechtzeitig … Verzichtet auf Gegenwehr, wenn euch jemand Böses tut! Mehr noch: Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halte auch die linke hin. – Matthäus 5,25,39


Rev. Ric Schumacher
Unity Chapel of Light, Tallmadge, Ohio

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