Fastenzeit

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4. Fastentag

Samstag, 20. Februar 2021

Ich erneuere meine selbstgewählte Verpflichtung,
das Göttliche in allen Wesen wahrzunehmen.


Eine Freundin schenkte mir einen Auto-Aufkleber, auf dem steht: „Liebe deinen Nächsten (ohne Ausnahmen!)“. Zwar stimme ich da völlig zu, aber es praktisch umzusetzen, kann manchmal eine Herausforderung sein.
Es ist nicht weiter schwer, das Göttliche in Menschen zu sehen, die auf eine Art und Weise denken, reden und handeln, die angenehm ist und der meinen gleicht. Doch mag es nötig sein, dass ich mich daran erinnere: So schwierig oder unangenehm einige Leute auch erscheinen können, auch sie sind Ausdrucksformen des Göttlichen.

Es wird leichter, wenn ich daran denke, dass die Jünger, die Jesus wählte, gewöhnliche Menschen mit menschlichen Macken waren. Und doch sagte er zu ihnen: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe“ (Johannes 15,12). Jesus bot ihnen bedingungslose Liebe an. Dabei sah er über ihre Unvollkommenheiten hinweg, um die Göttlichkeit in ihnen zu erblicken. Wir sind aufgerufen, das ebenfalls zu tun – das Göttliche in einander zu sehen, ohne Ausnahmen.

Wenn ich in wachsendem Maße Gottes Gegenwart in der ganzen Menschheit erfahre, erfüllt mich das freudige Bewusstsein, dass alle Geschöpfe der Erde ebenfalls von der Lebensenergie Gottes erfüllt sind. Ich erneuere meine selbstgewählte Verpflichtung, das Göttliche in allen Wesen wahrzunehmen.

Wohl habe ich gesprochen: „Götter seid ihr, ihr alle seid Kinder des Höchsten.“ – Psalm 82,6

Rev. Margo Ford
Unity Spiritual Center of Waco, Texas

01 woche lila
 

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