Fastenzeit

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Donnerstag, 26.03.2020  -  26. Fastentag


Ich genieße die Gelassenheit


Der Theologe Reinhold Niebuhr schrieb einst das das sehr bekannte „Gelassenheitsgebet“. Es lautet folgendermaßen: 


Gott schenke mir die Gelassenheit
Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann,
Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
Und die Weisheit, zwischen beiden zu unterscheiden.


Gelassenheit heißt nicht, unseren Kopf in den Sand zu stecken um Schwierigkeiten zu vermeiden; sie kommt nicht, wenn wir das Leben durch eine rosarote Brille betrachten – sie verneint nicht die Dinge, die im täglichen Leben geschehen. 

Gelassenheit ist Frieden im Angesicht von Konflikt. Sie ist das spirituelle, mentale und emotionale Gleichgewicht, das sich ergibt, wenn wir das Bedürfnis nach Akzeptanz mit der Notwendigkeit zu handeln und etwas zu verändern, ausbalancieren. 


Wir haben einen Geist, der mit Weisheit erfüllt ist und Herzen, die vor Liebe überfließen. Aus der Einheit von Weisheit und Liebe – der Verbindung von Geist und Herz – wird die vollkommene Gelassenheit geboren.
Eine gottgegebene Gelassenheit ermöglicht es uns, die Dinge zu akzeptieren, die außerhalb unserer Kontrolle sind. Sie schenkt uns Stärke und den Mut, auf eine Art zu handeln, die alle Beteiligten segnet. 


Heute entscheide ich mich dafür, die Gelassenheit zu genießen. Leicht akzeptiere ich die Dinge, die ich nicht ändern kann und ich erkenne, was ich tun muss, um einen positiven Wandel zu bewirken.


Rev. Ric Schumacher

Unity Chapel of Light, Tallmadge, Ohio


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