Fastenzeit

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Freitag, 13.03.2020  - 15. Fastentag


Ich faste vom Konkurrenzdenken

Es gibt eine anonyme aber oft zitierte Fabel vom Löwen und der Gazelle:

„Jeden Morgen in Afrika, eine Gazelle wacht auf. Sie weiß, sie muss dem schnellsten Löwen davonlaufen können, oder sie wird getötet.

Jeden Morgen in Afrika, ein Löwe wacht auf. Er weiß, er muss schneller laufen als die langsamste Gazelle, oder er wird verhungern.

Egal ob du ein Löwe oder ein Gazelle bist – wenn die Sonne aufgeht, solltest du besser laufen.“

Diese Geschichte des Wettbewerbs mag im Tierreich wahr sein und die Geschichte ist in der Geschäftswelt sehr populär. Aber diese Art von Wettbewerb auf Leben und Tod muss für Menschen nicht wahr sein.

Unser Überleben hängt nicht davon ab, dass wir schneller, besser, schöner, cleverer sind. Nur wenn wir die Hand ausstrecken und anderen helfen, können wir ein erfülltes und reiches Leben leben.

Die Bibel sagt uns wie „Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“ (Phil 2,3-4)

Wenn wir von der Idee fasten, dass wir nicht genug sind, wenn wir andere nicht übertrumpfen, überlisten, austricksen oder übertreffen, dann stellen wir fest, dass wir mehr Frieden, Freude und alles gewinnen, was wir brauchen, um in Fülle zu leben.
 

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