Karwoche

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Montag, 15.04.2019  -  35. Fastentag


Transzendenz

Von Rev. Paul John Roach


Jeden Tag werde ich inspiriert, mich höher und näher in die Vollkommenheit meines göttlichen Selbst hineinziehen zu lassen.


Jeder Schritt auf dem linearen, horizontalen Pfad des täglichen Lebens hat auch eine vertikale Dimension: Die zeitlose Gegenwart des Geistes. Wenn wir dies erkennen, verschiebt sich unsere Wahrnehmung der Zeit und wandelt und inspiriert uns, höher und näher in die Vollkommenheit unseres göttlichen Selbst zu gelangen.

Der Schnittpunkt, wo die horizontale und die vertikale Dimension aufeinandertreffen, ist sehr schön durch das keltische Kreuz symbolisiert. Ein Kreis in der Mitte betont die in jedem Augenblick verfügbare Ganzheit und Vollkommenheit. 

Transzendenz ist demzufolge nicht ein Wechsel von einer bestehenden Wirklichkeit in eine perfektere. Es geht um die Integration unseres menschlichen Selbst in unser göttliches Selbst. Das ständige Einfließen des Geistes erlaubt es uns, auf liebevolle und hilfreiche Art und Weise zu handeln und gibt uns die transformative Kraft, um – wie Jesus – „auf dieser Welt aber nicht von ihr zu sein“.

 Mit jedem Schritt auf dem Lebensweg bist du mit der Vollkommenheit deines göttlichen Selbst verbunden.