Fastenzeit

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Donnerstag, 11.04.2019  -  32. Fastentag

Sühne

Von Rev. Ken Daigle


Gott und ich sind eins.


Eines der größten Geschenke der Fastenzeit ist die Erinnerung daran, sich für Mediation und Reflexion Zeit zu nehmen und sich daran zu erinnern, dass Gott und ich eins sind.

In der traditionellen christlichen Theologie bezieht sich die Sühne auf die Wiedergutmachung der Beziehung zwischen Gott und der Menschheit durch das Leben, Leiden, den Tod und die Auferstehung von Jesus von Nazareth.

In Unity sehen wir die Sühne noch ein wenig anders, denn wir wissen, dass unsere wahre Natur All-eins-sein oder Einssein mit Gott bedeutet. Die Fastenzeit ist eine Zeit zur Korrektur von Glaubenssätzen, die uns von dieser Einsicht getrennt haben. 

Sühne ist der Aufhebungsprozess unserer unwahren Gedanken und die Erinnerung, dass wir alle Gottes geliebte Söhne und Töchter sind. Es ist eine Zeit des Erkennens und Lernens. 

Und dann gilt es gemäß der Einsicht zu leben, dass unsere Brüder und Schwestern auch nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen sind. Genau dies hat uns Jesus vorgelebt. 


Heute bejahen wir: Gott und ich sind eins.