Betrachtungen

Auszug aus: Der Goldene Schlüssel für heute


Ich richte mein Denken auf das Gute

Mark Fuss, Unity Minister


„Kein Problem kann aus demselben Bewusstsein heraus gelöst werden, das es geschaffen hat.“

Dieses Zitat, das Albert Einstein zugeschrieben wird, zielt direkt auf den Kern des Goldenen Schlüssels ab. Zieh dein Denken vom Problem ab und richte es stattdessen auf Gott. Beim Goldenen Schlüssel geht es um eine Bewusstseinsveränderung.

Wenn ich mitten in einer Krise stecke – ich ringe mit einem Problem und meine Gedanken sind ein einziges stürmisches Durcheinander –, dann erscheinen meine Lösungen und häufig auch mein Verhalten gezwungen und reaktiv. Das Leben fühlt sich verkrampft und brüchig an.

Nur wenn ich durchatmen kann, mein Denken und Herz beruhigen und mich zentrieren kann, eröffnen sich mir schöpferische Optionen. Wenn ich mich über die Angst und den Zweifel erheben kann, die mein Verstehen des Problems trüben, und stattdessen mein Bewusstsein auf Gott ausrichten kann, dann stehen mir die Weisheit, das Verständnis und die Vorstellungskraft des Universums zur Verfügung. Statt verkrampft und brüchig wird das Gefühl eines der Offenheit und des Strömens. Das Problem mag immer noch da sein, aber meine Reaktion kommt von woanders.

Bei Unity ehren wir die vielen Namen für Gott. Wir sprechen von Gott als Geist, Göttliches Bewusstsein, Prinzip, Substanz, das Universum und – mein Lieblingsausdruck – das Gute.

Für mich ist das der Goldene Schlüssel: Ich ziehe mein Denken vom Problem ab und richte es stattdessen auf Gott. Das Gute, in dem ich lebe, mich bewege und bin. Ich lasse zu, dass Dankbarkeit mein Sein überflutet und durchströmt. Meine Aufmerksamkeit und mein Bewusstsein halte ich dabei  auf das Gute gerichtet.

Nun gebe ich zu: Den Goldenen Schlüssel zu benutzen, um diese Veränderung im Bewusstsein vorzunehmen, ist häufig nicht meine erste Reaktion. Wenn ein Problem auftaucht, wie komme ich da zum Guten? Wie komme ich im Bewusstsein dahin, wo ich mich über die Ängste, Zweifel und Gefühle, die mich manchmal zu überwältigen drohen, erheben kann?

Nun, ich habe ein Lied, auf das immer Verlass ist, einen schlichten Gesang, der mich da hinbringt. Das Lied, „Ich bin so gesegnet“, ist von meiner Freundin Karen Drucker.

Ich bin so gesegnet,
Ich bin so gesegnet,
Ich bin so dankbar für alles, was ich habe.
Ich bin so gesegnet,
Ich bin so gesegnet,
Ich bin so dankbar,
Ich bin so gesegnet.